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CAFM

Computer Aided Facility Management (CAFM) steht für digitales Facility Management. CAFM ist ein Werkzeug für das Facility Management und somit ein „Enabler“ für die Nutzen- und Einsparpotentiale des Facility Management.

Die Funktionalitäten im CAFM sind sehr vielfältig und im Zusammenhang mit den FM-Prozessen werden die IT-Funktionen im Facility Management definiert. Zur Übersichtlichkeit werden die IT-Funktionen in Bereiche/Cluster eingeteilt:
Gebäudeplanung, Flächenmanagement, Kaufmännisches Management, Technisches Management, FM-Service, Immobilienmanagement, Umwelt/Nachhaltigkeit und Querschnittsfunktionen.

Ergänzt werden die IT-Funktionen durch weitere Anwendungskomponenten zur digitalen Integration von Mitarbeitern, Kunden und externen Dienstleistern. Hierzu werden Mobile Lösungen, Web-Portale (Employee-Self-Services) und Collaboration-Plattformen bereitgestellt.

Nicht alle IT-Funktionen werden gleichzeitig von einem Anwendungssystem abgedeckt. Die Integration von Anwendungssystemen ist somit ein wesentlicher Aspekt einer CAFM-Lösung. Die IT-Funktionen werden in der Regel durch unterschiedliche IT-Systeme abgedeckt, z.B. durch ERP-Systeme, CAFM-Systeme, Bausoftwaresysteme (CAD, AVA), BIM, Office-Systemen, GA-Systemen.

IT-Lösungen für Facility und Immobilienmanagement sind die Basis für weitere Aspekte der Digitalisierung.

ERP

Neben der Möglichkeit die benötigten Funktionen durch den Einsatz von CAFM-Systemen sicherzustellen (Lösungsansatz: CAFM-System als Kernapplikation für FM), hat sich die Entwicklung etabliert, die IT-Funktionen im Facility Management durch betriebliche Standardsoftware, die sogenannten ERP-Systeme abzudecken (Lösungsansatz: ERP-System als Kernapplikation für FM).

Dieser eher kaufmännische Ansatz wird seit Anfang 2000 insbesondere von SAP und Microsoft thematisiert

Cloud für Real Estate

SAP Cloud für Real Estate

www.sap.com

Navision

Atrium Gruppe

www.mse-gruppe.de

IWMS

In den USA werden die unterstützenden Unternehmenslösungen für das Facility Management auch als Integrated Workplace Management Systeme (IWMS) bezeichnet.
IMWS integrieren folgende Anwendungskomponenten:

BIM

Building Information Modeling (BIM) bezeichnet die Digitalisierung des Planens und Bauens. Dabei ist das einheitliche digitale Gebäudemodell (digital twin) ein Kernelement.

Für die Nutzungsphase müssen sich die aktuellen BIM-5D-Lösungen noch weiterentwickeln. Durch die Erweiterung des BIM-Model um die Aspekte der Nutzungsphase bezogen auf Betriebsdaten (z.B. Betriebsstunden, Wartungsintervalle, Störmeldungen, Aufträge), Nutzungsdaten (z.B. Belegung, Flächenverbrauch, Umzüge) oder Nutzungskosten, entsteht eine BIM-6D-Lösung.

Das BIM4FM-Modell skizziert die aktuellen Herausforderungen. Neben der Definition von spezifischen Datenmodellen (Projekt und Nutzung) sind die unterschiedlichen Datenlieferanten für das Facility Management Information Model (FMIM) in der Nutzungsphase zu berücksichtigen. Auch werden die Autorentools des Facility Management Information Model (FMIM) nicht die CAD- bzw. BIM-Systeme, sondern eher die operativen Anwendungssysteme, wie z. B. ERP, CAFM sein. Ebenso muss ein BIM-Modell für die Nutzugsphase auch für die Bestandsimmobilien geeignet sein.

Die Digitalisierung im gesamten Immobilienlebenszyklus bietet ein großes Potential, dafür ist BIM und das digitale Gebäudemodell eine existentielle Grundlage.

IoT

Das Internet of Things (IoT) ermöglich neue digitale Anwendungsfelder und dadurch werden Immobilien immer vernetzter und intelligenter. Das Ergebnis sind: Smart City, Smart Building, Smart Home, Smart Work, Smart Metering, Smart Grids, Smart Mainteanance & Services. Dafür sind zum einen IoT-Sensoren in den Gebäuden nötig und zum anderen die Nutzung von IoT-Clouds (z.B. Microsoft Azure). Es sind im Facility Management u.a. folgende UseCases & Funktionen möglich:

  • Zugangskontrolle
  • Besuchermanagement
  • Steuerung von Licht, Temperatur, Luftqualität und Feuchtigkeit
  • Sicherheit
  • Zählermessung von Verbrauchsdaten
  • Schliessfächer /  Boxen
  • Belegungsanalyse / Büroraumnutzung
  • Ereignisgesteuerte Wartung